Das Irland Projekt – Teil 2, 30 Präsentationen in einer Schulstunde

25 May

Im Hauptartikel zum Irland Projekt wurde der Verlauf der Reihe in einem groben Überblick geschildert. Der erste Teil der detaillierteren Darstellung hat den Einstieg in das Projekt, die Arbeitsweisen, die für die gesamte Projektdauer galten und das Material, dass den Einstieg begleitet hat näher beleuchtet. Im folgenden Artikel geht es um den Projektteil von der Recherche bis zu den Präsentationen.

Vorbereitung

Die sechs Gruppen, die zu jeweils einem eigenen Thema mit Irland Bezug arbeiteten, hatten in der Erarbeitungsphase relativ freie Hand. Die Unterrichtsreihe war auf offene schüleraktive Arbeit angelegt, bei der die Lehrpersonen beobachtend und unterstützend wirken sollten. Dazu mussten die Gruppen als Anleitung und hintergründiges Werkzeug der Steuerung zu Beginn jeder Stunde die individuellen Rollen innerhalb der Gruppe verteilen und die Organisations Blätter ausfüllen. Damit wurden auch gleich die Stundenziele für die gesamte Gruppe strukturiert und transparent gemacht, während trotzdem jede Gruppe abhängig von ihrem Potential ihr eigenes angepasstes Arbeitstempo bestimmen konnte.

Für die Vorbereitung der Präsentationen sind wir in die Computer Räume der Schule gegangen, in denen genug Platz war um gleichzeitig zu recherchieren und die Poster fertig zu stellen. Der “Task-Manager” der Gruppen hatte dabei unter anderem die Aufgabe und die Verantwortung, den Rest der Gruppe bei der Arbeit und fern von beispielsweise Internet-Spielen zu halten. Die Zeit war ausreichend um bei konzentriertem Arbeiten und guter Vorbereitung zu Hause das Poster bis zum Ende der letzten Stunde vor der Präsentation in der Unterrichtszeit fertig zu bekommen. Die Gruppen, die es aufgrund unterschiedlicher Komplikationen dennoch nicht bis dahin schafften mussten noch vor der Präsentation mit der Lehrperson einen Termin machen um ihr Poster in der Bibliothek der Schule zu vollenden. Alle Poster (auch die unfertigen) sollten bis zur Präsentation in der Schule bleiben, damit sichergestellt war, dass sie dort waren wenn sie gebraucht wurden.
Die SchülerInnen wurden während der Vorbereitung darauf hingewiesen, dass sich jeder auf eine Präsentation vorbereiten sollte und dass sie auch davon ausgehen sollten, dass jeder sein Thema präsentieren muss. Dieser Hinweis musste ein paarmal wiederholt werden, da sie sich scheinbar nicht alle vorstellen konnten wie 30 Präsentationen in einer Schulstunde funktionieren sollten.

Wie genau wir das gemacht haben beschreibe ich auf der nächsten Seite.

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