eLearning und was man daraus machen kann

14 May

Dieser Artikel gliedert sich in folgende Abschnitte:


In Kürze folgt ein weiterer Artikel, in dem ich detaillierter auf den Nutzen der eLearning Plattform moodle eingehen werde.


Was ist eLearning?

Als eLearning bezeichnet man die multimediale Unterstützung des Schulunterrichts durch elektronische Lernplattformen wie moodle, lo-net, bscw, studIP etc.

Welche Möglichkeiten bietet eLearning?

Über die Lernplattformen wird eine neue Form der Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern geschaffen. Damit wird die traditionelle Konstellation des geschlossenen Klassenzimmers aufgebrochen. Der eClassroom ergänzt das klassische Klassenzimmer in einigen Aspekten:

  • Wichtige Informationen können jederzeit an die Schüler weitergegeben werden.
  • Schüler können sich gegenseitig unterstützen,
  • …und haben eine Anlaufstelle für Rückfragen.
  • Unterrichtsmaterial kann jederzeit für die Schüler zugänglich gemacht werden.
  • Arbeitsaufträge und deren Erledigung können präzise verfolgt werden.

Neben der verbesserten Kommunikation und der Unterstützung des sogenannten ‘Workflows’ im Unterricht hilft der bewusst strukturierte Einsatz von eLearning Plattformen Fächerübergreifende Lernziele zu erfüllen:

  • Den Schülern wird der PC als Arbeitsgerät anstelle eines Spielgerätes nähergebracht.
  • Die Schüler verbessern sich im eigenverantwortlichen Umgang mit dem PC.
  • Die Schüler lernen fundierte Möglichkeiten der Internet-Recherche kennen.


Anregungen

  • Die Rally

Für den Einstieg in die Arbeit mit eLearning-Plattformen hat sich eine Art Plattform-Rally bewährt.Der Arbeitszettel dazu wird als text oder pdf Datei mit Formularfeldern auf der Plattform bereitgestellt. Es werden einige Funktionen der Plattform durch den Arbeitszettel behandelt und am Schluss wird die ausgefüllte Datei in einem vorbereiteten Arbeitsauftrag hochgeladen.

Ein Beispiel eines solchen Arbeitszettels ist hier zu finden.

Durch diesen Einstieg lernen die Schüler die Basisfunktionen der Plattform kennen und werden auf die Arbeit im eClassroom vorbereitet. Gleichzeitig bescheinigen sie mit der Abgabe des ausgefüllten Arbeitszettels, dass sie die Funktionen verstanden haben.

Anmerkungen

Wie die meisten Innovationen hat auch das eLearning eine zweite Seite. Plattformen wie moodle und co dürfen nicht als Selbstzweck genutzt werden um die Schüler zu beschäftigen. Ihre Stärken sollten bewusst eingesetzt werden um den Unterricht zu bereichern, aber nicht alte Arbeitsweisen gänzlich ersetzen. Ein paar Faustregeln, die ich mir für den Einsatz von eLearning Plattformen zurechtgelegt habe sind:

  • Niemals gänzlich auf handschriftlich angefertigte Texte verzichten.
  • Informationen im Klassenzimmer haben Priorität. Infos auf der eLearning Plattform sind ergänzend zu verstehen. (Bspl. HAs – werden meistens im moodle gepostet, müssen aber auf jeden Fall in der Stunde notiert werden)
  • Elektronische Deadlines sind bindend. Upload-Zeiten für eingereichte Arbeiten werden angezeigt und sollten reflexiv durchgesetzt werden.
  • Transparenter Umgang mit abgelieferten/hochgeladenen Aufgabenstellungen.
  • Transparenter und flexibler Umgang mit Ausreden im Zusammenhang mit Computer-Problemen.

Unterm Strich haben eLearning Plattformen ein beachtliches Potential um den Unterricht in jedem Fach zu bereichern.

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