Museumsrundgang als Präsentationsmethode

25 May

Der Museumsrundgang ist eine simple methode, mit der in kurzer Zeit vielen Schülergruppen sehr effektiv unterschiedliche Aspekte eines Themengebiets nahe gebracht werden können.

Funktionsweise:

Informationen werden als Poster oder ähnlichem vorbereitet und im Klassenzimmer an verscheidenen Stellen platziert. Für den Museumsrundgang werden dann in etwa gleichgroße Gruppen gebildet, die jeweils an einer Station starten. In kurzen Zeitintervallen haben die Gruppen nun Zeit sich mit den Informationen an ihrer Station auseinander zusetzen. Anschließend gehen alle Gruppen auf ein zuvor vereinbartes Signal hin zur nächsten Station, an der sie sich wieder mit den jeweiligen Informationen auseinander setzen.


bueno chalkboard museumsrundgang 300x205 Museumsrundgang als Präsentationsmethode

Anwendungsbeispiele:

Der Museumsrundgang kann mit und ohne Experten zu den jeweiligen Informationen an den Stationen passieren.
• Museumsrundgang mit Experten
Mit Experten findet der Museumsrundgang dann statt, wenn die rundgehende Gruppe zu jeder Station jemanden hat, der näher mit der Materie vertraut ist. Dies ist z.B. als Abschluss einer gruppenarbeit sehr praktisch, wenn die Gruppen an verschiedenen Themen gearbeitet haben. Wir haben diese Form in unserem Irland Projekt genutzt und im zweiten Teil der Beschreibungen dieses Projekts näher dargestellt.
• Museumsrundgang ohne Experten
Ergo ist der Museumsrundgang dann ohne Experten, wenn die Informationen an den Stationen für alle Gruppenmitglieder neu sind. Diese Form bietet sich an, wenn z.B. zu einer kritischen Diskussion verschiedener Aspekte eines Themengebiets angeregt werden soll.
In jedem Fall ist der Museumsrundgang eine gute Wahl, wenn ein hohes Maß an Kommunikation erreicht werden soll.

Plakate oder Poster sind die klassische Form der Informationsquelle beim Museumsrundgang, es ist aber auch möglich kurze Filme oder Hörproben zu präsentieren. In den Naturwissenschaften sind natürlich auch kleine Experimente oder Ausstellungsstücke denkbar.

Anmerkungen:

Da die Gruppen beim Museumsrundgang zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu den jeweiligen Stationen kommen, ist es ratsam strukturierte Vorgaben und Anreize zu geben. Dies kann z.B. mit Hilfe eines Fragenkatalogs oder eines vorstrukturierten Notizzettels passieren.
Es ist so möglich für Konsistenz in den Ergebnissen zu sorgen.

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